Pilzsammeltipps

 

Illustrationen Monika Weber

 

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Merkblätter vom BAG in weiteren Sprachen

 

 

Zum Sammeln nur Körbe verwenden, die eine gute Durchlüftung gewährleisten und in denen Pilze nicht zerdrückt werden.

Nie Plastiktaschen!

Darin zersetzen sich die Pilze rasch und auch Speisepilze können dadurch giftig werden.



Befreien Sie schon im Wald die gesammelten Pilze von anhaftender Erde und Nadeln. Beachten Sie dabei, dass die besonderen Merkmale wie Stielbasis usw. nicht beschädigt werden.

 

 

 

Pflücken Sie nur Pilze, die in einwandfreiem Zustand sind. Madige oder von Ungeziefer angefressene Exemplare sind keine Speisepilze.Vernichten Sie weder giftige noch ungeniessbare Pilze. Auch diese erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Natur.Schützen Sie seltene Pilzarten!

 

 

Lassen Sie ganz junge oder zu alte Pilze stehen.
Es ist unsinnig, Pilze in Unmengen zu sammeln. Beachten Sie die kantonalen und kommunalen Pilzsammelbestimmungen.




Von unbekannten Pilzen genügen zwei oder drei Exemplare zur Bestimmung.
Beim Pflücken sorgfältig aus dem Boden drehen, um die Stielbasis nicht zu verletzen. Standort und Begleitvegetation notieren. Getrennt von der restlichen Pilzernte aufbewahren, zum Beispiel in separaten Schalen, Zeitungspapier oder Alufolie.

 




"Hausmittel“, wie Silberlöffel- oder Zwiebeltest, oder die Aussage, dass angefressene Pilze ungiftig seien oder dass Pilze durch Kochen ungiftig werden, sind reine Ammenmärchen.



Legen Sie alle gesammelten Pilze nach Arten getrennt zur Kontrolle vor.



Essen Sie nur Pilze, die kontrolliert worden sind!

Nur mit einwandfrei bestimmten und kontrollierten Pilzen sind Sie vor Vergiftungen geschützt.

 

 

Verzichten Sie im Allgemeinen auf den Konsum von rohen Pilze

(nur sehr wenige Pilzarten eignen sich zum roh Essen)